Titatoni

#bloggerfuerfluechtlinge

Ursprünglich habe ich einen fürchterlich langen Text geschrieben: Wie schwer mein Herz wird, wenn ich an all
die schlimmen Flüchtlingsschicksale denke. Dass ich nachts davon
träume, wie Kinder im Mittelmeer ertrinken. Und darüber was ich
empfinde, wenn ich an diese herzlosen, hasserfüllten Menschen denke,
die so viel Wut und Jähzorn in sich haben, dass sie diesen
traumatisierten Heimatlosen den Tod wünschen.

Aber diesen ellenlangen Text habe ich
wieder gelöscht, denn ich weiß: Ihr seid auch diejenigen, die ein
offenes Herz haben und es als selbstverständlichen Akt der
Nächstenliebe sehen, als Gemeinschaft diesen verzweifelten Menschen,
die in höchster Not und unter Lebensgefahr ihre Heimat verlassen
mussten, zu helfen.

Ganz viele Infos, wie man seine
helfende Hand reichen kann, was die Bloggercommunity macht und wie
man dem Hass begegnen sollte, findet Ihr hier:
Blogger für Flüchtlinge #bloggerfuerfluechtline
„Wir sind ganz normale Menschen.
Menschen denen nicht egal ist, wie mit anderen Menschen umgegangen
wird. Menschen, die helfen wollen.“
Eure
Renaade titatoni 
8 Comments
  • Ina
    says:

    bei dem thema findet man einfach nicht die richtigen worte… aus angst, wut, mitgefühl… aber manchmal zählen tate zum glück viel mehr als worte 🙂
    Und gott sei dank gibt es in deutschland so viel tolle menschen die helfen wo sie können!
    bei uns kommen im Oktober auch einige hundert flüchtlinge… ich bin schon ganz gespannt auf sie und hoffe, dass die restliche gemeinde sich genauso freut auf sie wie ich!

  • charlotte
    says:

    Kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe selbst erst am Freitag einen Blogpost darüber geschrieben, weil es mir einfach gereicht hat. Ich fühlte mich hilflos und verärgert und wollte unbedingt meine Meinung loswerden. Aber inzwischen hat es sich wieder beruhigt, jetzt heißt es handeln und aktiv werden, anstatt nur zu brüllen. Die Aktion finde ich super, je mehr Blogger mitmachen, umso besser 🙂
    GLG Charlotte

  • Sabine Villa Josefina
    says:

    Du sprichst mir aus der Seele, genau das sind meine Gedanken. Ich stell mir vor wie meine Familie und ich flüchten müssten und einer meinen Sohn packt und über Bord schmeißt, weil er nicht den Mund halten kann. Diese Gedanken finde ich nicht aushaltbar und soviele müssen diese Strapazen auf sich nehmen.

  • Martha
    says:

    Hallo Ihr Lieben,
    schön zu lesen, dass Euch auch das Schicksal der vielen Flüchtlinge berührt. Dieses Thema beschäftigt mich auch schon lange. An den großen Ursachen kann ich ja nichts ändern. Aber bei uns im Ort gibt es mittlerweile einen Freundeskreis Asyl, der hier im Ort etwas für die Asylbewerber tut. Wir organisieren Kaffeenachmitage, Deutschunterricht, Hilfe im Alltag, Ausflüge usw. Es ist schön zu sehen, das man im kleinen auch etwas tun kann.
    LG
    Martha

  • Tanja
    says:

    Guten Morgen Renaade!
    Ich bin wirklich froh darüber, dass es eine so offizielle Kampagne über dieses Thema gibt! Wir sind doch nur alles Menschen EINER Welt! Ich bin schockiert darüber, wie einige so offen ihren Hass über Facebook verbreitet haben! Aber leider hörte ich auch schon die ein oder andere Geschichte, die mein Sohn aus der Grundschule mitbrachte. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, meinen Kindern zu vermitteln, welche Nöte hinter den zahlreichen Schicksalen stehen. Dass wenigstens die Kinder der Flüchtlinge vorurteilsfrei von Gleichaltrigen gut aufgenommen werden.

    Tanja

  • E l i s e
    says:

    sehr gut! Daumen oben! …nachdem ich mich von Eni's Text angesprochen fühlte, nicht ewig lang an einem "hübschen Text", zu sitzen – sondern JETZT, von dem Leid dieser armen Menschen zu erzählen und diese Aktion zu verbreiten – hab auch ich, meinen ursprünglichen, ersten "Entwurf", wieder gelöscht…weil: einfach dann doch – zu viel Wut. zuviel Traurigkeit. und Enttäuschung… und ja, zuviele Emotionen. (und noch viel viel länger, als der jetztige…ja – das geht! *_*) auch wenn der jetzige ebenso voll von Beschimpfungen ist, gegen diese Nazis (nennen wir sie doch ruhig beim Namen!?) und ihn vermutlich eh kaum jemand lesen wird…so hab ich für mich aber einiges gelernt dadurch. durch das Schreiben und Recherchieren, zu diesem "Thema". und mir selbst Luft gemacht… nun kann ich, da nicht selbst schon mit so viel Hass und Wut im Bauch und gefährlich nahe, eben selbst, in eine Schublade gesteckt zu werden, weiterschauen, wie ich helfen kann! mit klarem Blick. und – nicht dieser – zum Glück [noch?!] Minderheit, zuviel Aufmerksamkeit zu geben, sondern – dort zu helfen, wo es nötig ist…

    nun gut, bevor dieser Kommentar hier ebenfalls ewig-lang wird, mach ich hier einen Punkt. und danke dir auf jeden Fall, dass auch du den Mut hast, dazu deine Meinung zu sagen und somit, die eigentliche Botschaft mit weiterträgst, auf die es ankommt: diese armen, vertriebenen Menschen brauchen unsere Hilfe! jetzt!

    liebst,
    Elise*

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